"Dinge sehen, die andere übersehen.

Dinge zum Vorschein bringen, die im Alltag untergehen.

Momente festhalten, die allzu oft aus unserer Erinnerung schwinden.

Fotografie ist mehr als nur ein Abbild.

Eine Fotografie kann lebendiger sein als die Realität,

denn wir können stundenlang betrachten, was weniger als eine Sekunde existierte. 

Sie bringt eine neue Realität zum Vorschein, in der wir auf Zeit und Wahrnehmung Einfluss nehmen können.

Das ist Großartig!"


 Kurze Biographie


1984 bin ich in Berlin geboren und habe 2004 mein Abitur absolviert.

2004-2009 lebte ich in London und habe an der University of the Arts, am London College of Communication BA (hons) Magazine Publishing studiert.

2008 war ich für drei Monate in New York und habe für Visionaire und V-Magazine gearbeitet und auf der New York Fashion Week fotografiert.
Zwischen 2006 und 2010 habe ich bei verschiedenen Fotografen als Assistentin dazugelernt, unter anderem Nato Welton, Sandra von Riekhoff und Michele Turiani.
Als ich 2009 zurück nach Berlin zog, entschied ich mich für die Fotografie, die bereits die letzten Jahre und während meines Studiums immer prägender für mich wurde. 

Ist Fotografie ein Handwerk? Oder ist Fotografie Kunst?
Für mich ist es die perfekte Symbiose zwischen beiden!  Nur wenn man sein Handwerk versteht, kann man Kunst schaffen! Die Kamera ist das Medium zwischen meinen Augen und meinem Blick. Das fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera in manueller Einstellung vergleiche ich gerne mit Klavierspielen. Als Pianistin kennt man das Klavier mit seinen Tasten und Oktaven, seinen Klängen und Tönen in und auswendig. Die Finger kennen die Abstände zwischen den Tasten und man kennt die Töne die die Tasten anspielen - auch ohne hinsehen. Mit der Kamera funktioniert es ähnlich. Meine Finger müssen alle Bewegungen automatisch erledigen, zwischen den Blenden und den Verschlusszeiten, zwischen dem Fokus und der ISO blitzschnell hin und her switchen, um sich den plötzlich veränderten Lichtverhältnissen anzupassen. Nur wenn man genau weiß, wie viele Blenden man hoch oder runter schalten muss, oder wie hoch die ISO (Lichtempfindlichkeit) sein muss, um ein perfekt belichtetes Bild zu erhalten, wenn man z.B. das Brautpaar nach der Trauung in der dunkleren Kirche nach draussen ins Tageslicht begleitet. Zeit zum Nachdenken und probieren gibt es nicht, denn das Brautpaar braucht ca. 2 Minuten vom Altar bis nach draussen, wo sie bereits erwartungsvoll von Bekannten beglückwünscht werden. 

Es ist jahrelange Erfahrung, die das Auge und die Hände schulen, die richtigen Momente festzuhalten, um eine Hochzeit fotografisch so zu begleiten, dass man auf der einen Seite als Fotografin kaum auffällt und den Ablauf nicht stört, und zur anderen Bilder schafft, die die einzigartige Atmosphäre einer Hochzeit genauso wiedergibt, wie das Brautpaar diese erlebt hat. 

 

Die Kunst der Fotografie besteht darin, aus einem gelungenem Bild etwas ganz Besonders zu machen. Mit dem Auge fokussiert man eine Aktion, oder ein Detail, worauf sich alles konzentriert. Dadurch erleben wir Situationen oder Dekorationen oft 'anders' als es die Realität tatsächlich darbietet. Diese 'unwichtigen' Details, die die Kamera dennoch ablichtet, das Auge beim Betrachten des Fotos jedoch ablenkt vom eigentlichen Motiv, gilt es dann bei der Nachbearbeitung zu Retuschieren und so ein Bild zu schaffen, das 'klar' ist. Jedes Foto wird von mir einzelnd betrachtet und nachbearbeitet, in Farbe oder Schwarz/Weiß, je nach Motiv umgewandelt und angepasst.